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PublicDomainPictures via Pixabay

Es ist wahrscheinlich eine Folge der vielen Posts darüber, wie ein optimaler Blogbeitrag auszusehen hat. Besonders in den wirtschaftlich ausgerichteten Blogs gibt es so gut wie keine Beiträge mehr ohne Fotos. An sich finde ich das nicht schlecht. Ich mag Fotos, fotografiere sogar ausgesprochen gern. Mir ist auch klar, dass nicht jede Person gerne fotografiert. Man benötigt Zeit und das passende Motiv. Wenn dann verschwommene Smartphone-Bildchen zum Einsatz kommen, kann es sehr schnell peinlich wirken. Deshalb hält eine offensichtliche Lösung Einzug. Man nimmt einfach iStock-Fotos oder die entsprechenden mehr oder weniger kostenlosen Bildplattformen.

So wie es eine Zeit lang gefühlt keine Powerpoint-Präsentation ohne diesen Goldfisch gab, der von einem Glas ins andere hüpfte, sieht man jetzt die Zahnpasta lächelnden Menschen in den Blogs glücklich über ihre Laptops gebeugt oder auch mal ganz fies grummelig schauend. Stets ohne Pickel und optimal ausgeleuchtet. Das sieht jetzt alles natürlich superprofessionell aus. Nur wenn ich den gleichen Grummeltypen oder die lächelnde Fee mit dem Laptop, wo auf wundersame Weise das Apple-logo verschwunden ist, schon bei hundert anderen Blogs gesehen habe, wo ist dann eigentlich meine authentische, visuelle Markenbotschaft geblieben?

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