Ich habe zwei Kinder, die jetzt in die zweite Klasse gestartet sind. Ab der zweiten Klasse ist es auf dieser (öffentlichen) Schule möglich, dass die Kinder den Umgang mit einem Computer lernen. so ganz klassisch am PC mit Maus. Erst einmal der Umgang und dann langsam Weiter Richtung Präsentationen erstellen über mehere Schuljahre hinweg. Einmal die Woche zu zweit vor einem Rechner. Von Programmieren ist da z. B. noch nicht die Rede. Auch nicht bis zur sechsten Klasse. Ich finde das Angebot erst einmal trotzdem positiv. Aus dem Bekanntenkreis hab ich mitbekommen, wie in einer vierten Klasse eine Arbeit als Powerpoint-Präse verlangt wurde. Das ist dann im Zweifelsfall das fortgeschrittene Herbarium, welches früher meist die Mütter in letzter Sekunde für ihre Kinder aufklebten.
Jetzt kommt der Knackpunkt. Der Computerkurs wird mangels Eigenkompetenz im Lehrerkollegiat von extern an der Schule angeboten. Das ist natürlich nicht umsonst. Genauer gesagt kostet es 275 Euro pro Schuljahr. Sowas wie ein Stipendium dafür gibt es natürlich nicht. und so trennt sich einmal mehr die Spreu derer, die sich das vielleicht auch nur grad noch so für ihr Kind leisten können und derer, die schlichtweg das Geld dafür nicht aufbringen können. Für etwas, was im Unterricht eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.