Im Kampf um die Talente müssen sich heutzutage Unternehmen einiges einfallen lassen. Schwer umkämpft sind derzeit Menschen, die sich etwas genauer mit dem Computer auskennen, als ihn nur an- und ausschalten zu können.
Bei den Medien die Welt und Berliner Morgenpost hat man sich dabei etwas Cleveres ausgedacht. Man hat sich überlegt, die Programmierer dort anzusprechen, wo sie sich besonders Zuhause finden. Ich bin mehr oder weniger zufällig darauf gestoßen, als ich die Quellcodes der beiden Seiten wegen einer Contentproblematik verglich, die mir aufgefallen war. Ich dürfte aber einer der wenigen Menschen sein, die sich den Quellcode als Nichtprogrammierer auch mal ansehen.
Im Quellcode von der Welt-Titelseite findet sich folgender Einstieg:

welt-quelltext

 

Ähnlich sieht es bei der Berliner Morgenpost aus.
Ich finde es aus folgenden Gründen unglaublich gelungen:

1.    Es holt die Zielgruppe dort ab, wo nur sie sich befindet.
2.    Es kostet so gut wie nichts.
3.    Es signalisiert möglichen Bewerbern, dass man weiß, was sie tun.
4.    Es gibt einen konkreten Ansprechpartner.
5.    Der Ansprechpartner ist kein Personaler, sondern kennt sich mit der Materie aus.
6.    Der Ansprechpartner ist über verschiedene Social-Media-Kanäle unkompliziert erreichbar.

Ich habe dann den Kontakt zu Herrn Maier gesucht, um vor der Veröffentlichung, was ich als fair empfand, nachzufragen, ob man damit einverstanden sei, dass ich die Idee publik mache.
Gefreut hat mich die Erkenntnis, dass ich ihm bereits auf twitter folgte. Ich habe zügig in einem freundlichen Chat via Facebook die Erlaubnis erhalten, das kleine Geheimnis hier auf dem Blog zu lüften.
Dafür noch einmal herzlichen Dank!

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