Reisen

Zurück aus der Toskana

Ich melde mich nach einigen Wochen Toskana zurück. Es werden einige Bilder und Geschichten folgen. Es war mein zweiter Besuch der Toskana, aber der Erste mit Kindern. Vielfach habe ich gehört, daß man mit Kindern nicht besichtigen könne, da diese sich nur für Pool und Spielplätze interessieren. Das kann ich glücklicherweise so nicht bestätigen. Wir haben sehr schöne Ausflüge zu bekannten und weniger bekannten Zielen unternommen. Die beiden Antworten meines Nachwuchses, was ihnen am Besten gefallen habe, lauteten auch nicht Strand, Pool oder Spielplatz, sondern der schiefe Turm von Pisa und alle Burgen. Für die Entdeckungen habe ich neben dem Baedecker und einem Reisefüher für Reisen mit Kindern in der Toskana auf die wundervollen Insidertipps unseres sehr freundlichen Gastwirtes vertraut. Diese Kombination deckte alle Wünsche ab.

Pool unserer Unterkunft

 

 

Ungeliebte Urlaubsziele

Neulich verwickelte mich eine Bekannte in ein Gespräch über Urlaub. Sie ist noch recht jung und immer an neuen interessanten Reisezielen interessiert. sie stellte mir die Frage, wohin ich keinesfalls noch einmal verreisen würde. spontan viel mir nur ein, dass ich als Jugendlicher mal drei Wochen mit meinen Eltern in Österreich Urlaub gemacht hatte. die Unterkunft war in einem liebevoll eingerichteten Bauernhof und die Gastgeber unglaublich freundlich. Leider regnete es die gesamten drei Wochen. Ich lernte sämtliche Bergwerke und Heimatmuseen der Umgebung kennen. Danach wollte ich nur noch an Orte reisen, die eine höchst geringe Regenwahrscheinlichkeit aufweisen. Das hielt ich eine ganze Weile durch, bis ich von zwei F’reundinnen zu einem gemeinsamen Trip nach Irland überredet wurde. Ich bekam dort am zweiten Tag einen Sonnenbrand. Auch nach Österreich kehrte ich zurück und verlebte dort viele wundervolle, meist winterliche Stunden.

Es fällt mir auch nach längerem Nachdenken lediglich ein ziel ein, wohin ich nicht mehr zurückkehren wollen würde. Als junger Erwachsener reiste ich mit Freunden nach Spanien in einen kleinen Küstenort mit Namen Lloret de Mar. Die günstige Unterkunft mit charmantem Blick auf einen Schrottplatz und Essen, das gegen die UNO-Menschenrechtskonvention verstieß, war nur das Sahnehäubchen auf einem Urlaub, den man im Idealfall als interessante Erfahrung abbuchen kann. Was mit einem Küstenort passiert, in den im Sommer jedes Jahr zehntausende Jugendliche zum Feiern hereinbrechen, kann sich der geneigte Leser sicher vorstellen. Der Urlaub war aber insofern hilfreich, als er mir zeigte, wie ich in Zukunft nicht meinen Urlaub verbringen wollte. Es folgten stattdessen viele Urlaube zu wirklich großartigen Reisezielen. Die Art des Reisens veränderte sich noch einmal durch die Geburt […]