Netzkrams

Warum sinkende Markenreichweite bei Facebook für den Nutzer nicht so toll ist.

In letzter Zeit wurde einiges zur sinkenden Markenreichweite auf Facebook geschrieben. Es wurde sich beschert (z. B. von der Nestlé-Chefin) und es wurde sich dem von mir geschätzten Thomas Knüwer darüber lustig gemacht, dass sich darüber beschwert wird.
Ich gebe Thomas Knüwer völlig recht, wenn er meint, es sei absehbar gewesen, dass die Markenreichweite bei Facebook sinkt. Wenn etwas gut monetarisierbar ist und ein angefixter Kunde vorhanden, wäre es verwunderlich, wenn ein Unternehmen nicht marktwirtschaftlich handeln würde.
Das erinnert so ein wenig an den angefixten Heroinkäufer, der sich wundert, dass der Folgeschuss nicht mehr kostenfrei ist. (mehr …)

Cleveres Recruitment von Springer

Im Kampf um die Talente müssen sich heutzutage Unternehmen einiges einfallen lassen. Schwer umkämpft sind derzeit Menschen, die sich etwas genauer mit dem Computer auskennen, als ihn nur an- und ausschalten zu können.
Bei den Medien die Welt und Berliner Morgenpost hat man sich dabei etwas Cleveres ausgedacht. Man hat sich überlegt, die Programmierer dort anzusprechen, wo sie sich besonders Zuhause finden. Ich bin mehr oder weniger zufällig darauf gestoßen, als ich die Quellcodes der beiden Seiten wegen einer Contentproblematik verglich, die mir aufgefallen war. Ich dürfte aber einer der wenigen Menschen sein, die sich den Quellcode als Nichtprogrammierer auch mal ansehen. (mehr …)

Die Invasion der KMU-Zombies auf Facebook

GrabsteinVerantwortliche von Unternehmensseiten auf Facebook stellen einen massiven Rückgang der Sichtbarkeit ihrer Seiten über die letzten Jahre fest. Der von mir geschätzte Wolfgang Lüneburger  rechnet in einem aktuellen Artikel der W&V mit einer Sichtbarkeit von lediglich 2% der eigentlichen Fans.
Was bedeutet eine solche Entwicklung aber für KMUs oder auch NGOs?
Bereits auf der Content-Marketing Conference in Köln letzes Jahr erzählte einer der Vortragenden, dass bei seinem mittelständischen Unternehmen das gesamte Mediabudget in Facebook fließe. Nun werden die Budgets nicht unbedingt deutlich größer, während die Kosten deutlich steigen.

Opfer ihres eigenen Erfolges

Dabei werden die Unternehmen Opfer ihres eigenen Erfolges. Hat man mit einem hohen Einsatz von Mediabudget eine große Fananzahl bei Facebook für die eigene Seite aufgebaut, ist es um so teurer, alle Fans mit einem eigenen Post in der Timeline zu erreichen, je mehr Fans man hat. (mehr …)

Ein Sternchen in Ehren kann niemand verwehren?

Amazon.de- Kundenrezensionen- Desperate Housewives - Die komplette achte Staffel  2013-10-20 11-00-58Im Guardian gab es vor Kurzem einen guten Text darüber, wie man in Großbritannien und den USA mit dem speziellen Fall von Astroturfing in Form von Bewertungsfakes umgeht. Ausgeführt wurde, dass gerade erst mehrere Unternehmen in den USA zu Geldstrafen deswegen verurteilt wurden.

Da lohnt es sich doch, sich hierzulande mal zu dem Thema umzuschauen. Ein wenig googeln genügt, um auf professionelle Angebote zu stoßen, die den Fakebewertungsjob für Unternehmen übernehmen. Gern als Teil eines „Rundum-sorglos-SEO-Paketes“. Mal davon abgesehen, dass ein solches Sorglos-Paket im Zweifelsfall der ideale Weg ist, in Googles Sandkasten zu landen, ist es doch recht interessant, dass es hierzulande weniger ein Rechtsthema zu sein scheint. Bisherige Fälle von Astroturfing werden von Menschen wie Jonny Häusler damals bei Jamba im Netz aufgedeckt und anschließend trifft die Astroturf-Institutionen der Spott der Netzgemeinde. Das mag, abhängig vom Produkt, auch mal wehtun. Generell halte ich den Schaden aber eher für gering. Sieht man sich die Bußgelder in den USA von 30.000 $ an, ist das eine Summe, die für einen großen Konzern zwar Peanuts darstellt, aber einen Kleinbetrieb wie eine Imbissbude, welche seine Bewertungen auf Qype gepimpt hat, durchaus in Schwierigkeiten bringen kann. Rechtsprechung zu dem Thema findet sich meines Erachtens in Deutschland noch nicht. Es ist aber nur eine Frage der Zeit. Rechtliche Überlegungen zu dem Thema existieren schon länger. Diskutiert werden Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht und Schadensersatzmöglichkeiten der Bewertungsplattformbetreiber.

Zwei Problemkreise dürften in diesem Zusammenhang in naher Zukunft auftauchen. Einerseits die Sensibilisierung, dass die Abgabe von Fakebewertungen für eigene Angebote rechtlich erhebliche Konsequenzen für Unternehmen mit sich bringen […]

By |Oktober 20th, 2013|Netzkrams|0 Comments

Blogparade zur re:publica13

Es gibt die charmante Idee, in drei Bildern die persönlichen Momente der re.publica13 zu schildern.

Unter #rpStory13 kann man sie teilen.

 

Hier sind meine drei Bilder:

Das erste Bild ist für mich ein Highlight, weil ich in der Speakers-Liste direkt hinter meiner deutlich berühmteren Namensvetterin zu finden bin.

Es war nicht mein erster Vortrag, aber bei der re.publica dabei zu sein ist schon etwas Besonderes. Wichtig waren mir auch die Vorträge mit überraschenden Highlights. Von bestrickten Panzern bis zu einer Toprunde des Onlinejournalismus war alles dabei. Letztendlich macht aber für mich das Drumherum die re.publica aus. Vom Sweetup bis zum viel genannten Klassentreffen.

Es hat viel Spaß gemacht und ich danke für die guten Gespräche.

 

 

Meine Fanpage ist geiler als deine Fanpage

Ich war letztens auf einer Konferenz zum Thema Contentmarketing. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die ich weiterempfehlen würde. Bei einem Vortrag ging es um die Vorherrschaft einer Marke im Social Web. Mich stört nicht, wenn man auf die Marktführerschaft hingewiesen wird. Das kann mitunter auch hilfreich sein. Was mich aber stört ist, wenn explizit Andere aufgeführt und als schlechter dargestellt werden. Natürlich sollte man als Unternehmen schauen, wie man zur Konkurrenz aufgestellt ist. Neudeutsch wird ja alles gebenchmarkt, was die Metriken hergeben. Die Frage, ob und wie man sich in der Außendarstellung über die Konkurrenz stellen sollte, ist ja an sich so alt wie die Diskussion um vergleichende Werbung. Nur hat vergleichende Werbung bereits exisitert, als noch niemand was vom Social Web geahnt hat. Die Frage, die sich stellt ist, ob diese Art von Vergleichen sich durch Social Media verändert hat oder sich verändern sollte. Vergleichende Werbung wird gern genutzt, weil sie viel Aufmerksamkeit generiert. Sie ist in Deutschland erlaubt, wenn man die rechtlichen Grenzen beachtet. Teilweise werden die Grenzen bewusst überschritten, da man sich davon eine Rendite trotz einer möglichen rechtlichen Niederlage verspricht. Als Risiko gilt, dass die Marke dabei negativ wahrgenommen werden kann. Die Frage ist, ob sich durch Social Media die Sichtweise verändert. Social Media ist keine Kampagne. Müssen sich Unternehmen  ethisch korrekter Verhalten, die im Web aktiv sind?
Man kann natürlich sagen, wenn man Social Media mit einem Gespräch mit Freunden vergleicht, na wo wird denn da nicht gelästert und verglichen? Mein neuer Rechner ist schneller als der vom X. Die neue Freundin vom Y ist ja dumm wie Brot und habt ihr schon den hässlichen Gartenzwerg im Garten von U gesehen? 
Nur würden wir auf Dauer mit Jemandem […]

Angriffswelle auf WordPress-Blogs

Derzeit läuft mal wieder eine Angriffswelle gegen WordPress-Blogs. Die Kollegen von t3n waren so freundlich, in einem Artikel zu beschreiben, wie man das blog sicherer machen kann. Schick finde ich den dort verlinkten Tipp, den Admin-Bereich noch einmal mit einem weiteren Passwort zu sichern.
ein paar schöne Ideen, wie man sichere Passwörter kreiert findet ihr auch in diesem englischen Wiki.
Ich wünsche euch eine sichere Woche.