Archiv für den Monat: April 2013

Der Stern versteht Twitter nicht

Heute auf dem Weg zum Sport fiel mein Blick auf ein neues Plakat des Stern.

Die Kernbotschaft lautet: In einem 140–Zeichen Tweet kann man keine Abenteuer erzählen. Nun kann man über diese Kernbotschaft streiten. Es mag an mir vorbei gegangen sein, dass jemand behauptet        hat, man könne in 140 Zeichen Abenteuer erzählen.

Für mich lautet die aussage des Plakates allerdings: Der Stern hat Twitter und seine Möglichkeiten nicht verstanden. Das ist umso unverständlicher, weil der Stern auf Twitter durchaus recht aktiv ist. Der    Stern verfügt über acht verschiedene Twitter-Kanäle, die unterschiedliche Themen bearbeiten. Auf dem Hauptkanal gibt es die Nachrichten des Tages in 140 Zeichen.

Noch mehr gefällt mir Stern Reise. Deren Profil verspricht: In 140-Zeichen um die Welt. Um die Welt geht, aber Abenteuer geht nicht?

Na gut, wenn ihr meint.

Die Hölle ist für Jeden verschieden (1)

Ein IT-Security Spezialist kommt in die Hölle. Als er hungrig wird, führt man ihn in ein mondänes Restaurant. Ein Teufel in Kellneruniform erscheint und erklärt ihm, das Tagesgericht sei  Jamie Olivers Couscous-Salat Tandori Hühnchen auf Reis. „Das klingt gut“ meint der gute Mann, aber wo ist der Haken? Lächelnd antwortet der Kellner-Teufel: „Jedes Reiskorn ist mit einem Captcha gesichert“. 

Meine Fanpage ist geiler als deine Fanpage

Ich war letztens auf einer Konferenz zum Thema Contentmarketing. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, die ich weiterempfehlen würde. Bei einem Vortrag ging es um die Vorherrschaft einer Marke im Social Web. Mich stört nicht, wenn man auf die Marktführerschaft hingewiesen wird. Das kann mitunter auch hilfreich sein. Was mich aber stört ist, wenn explizit Andere aufgeführt und als schlechter dargestellt werden. Natürlich sollte man als Unternehmen schauen, wie man zur Konkurrenz aufgestellt ist. Neudeutsch wird ja alles gebenchmarkt, was die Metriken hergeben. Die Frage, ob und wie man sich in der Außendarstellung über die Konkurrenz stellen sollte, ist ja an sich so alt wie die Diskussion um vergleichende Werbung. Nur hat vergleichende Werbung bereits exisitert, als noch niemand was vom Social Web geahnt hat. Die Frage, die sich stellt ist, ob diese Art von Vergleichen sich durch Social Media verändert hat oder sich verändern sollte. Vergleichende Werbung wird gern genutzt, weil sie viel Aufmerksamkeit generiert. Sie ist in Deutschland erlaubt, wenn man die rechtlichen Grenzen beachtet. Teilweise werden die Grenzen bewusst überschritten, da man sich davon eine Rendite trotz einer möglichen rechtlichen Niederlage verspricht. Als Risiko gilt, dass die Marke dabei negativ wahrgenommen werden kann. Die Frage ist, ob sich durch Social Media die Sichtweise verändert. Social Media ist keine Kampagne. Müssen sich Unternehmen  ethisch korrekter Verhalten, die im Web aktiv sind?
Man kann natürlich sagen, wenn man Social Media mit einem Gespräch mit Freunden vergleicht, na wo wird denn da nicht gelästert und verglichen? Mein neuer Rechner ist schneller als der vom X. Die neue Freundin vom Y ist ja dumm wie Brot und habt ihr schon den hässlichen Gartenzwerg im Garten von U gesehen? 
Nur würden wir auf Dauer mit Jemandem […]

Angriffswelle auf WordPress-Blogs

Derzeit läuft mal wieder eine Angriffswelle gegen WordPress-Blogs. Die Kollegen von t3n waren so freundlich, in einem Artikel zu beschreiben, wie man das blog sicherer machen kann. Schick finde ich den dort verlinkten Tipp, den Admin-Bereich noch einmal mit einem weiteren Passwort zu sichern.
ein paar schöne Ideen, wie man sichere Passwörter kreiert findet ihr auch in diesem englischen Wiki.
Ich wünsche euch eine sichere Woche.

Kreativität

Kreativität

Willkommen

Herzlich Willkommen auf meinem neuen (alten) Blog. Ich habe 2006 auf blog.de mit dem Weltenweiser-Blog begonnen. Leider sind die technischen Möglichkeiten dort sehr eingeschränkt. Es gibt auch keine komfortable Möglichkeit, die alten Beiträge außer in PDF-Form zu retten. Ich werde einen Teil vielleicht hier hinüber retten und in einer eigenen Kategorie anlegen, damit dies nicht allzu viel Verwirrung stiftet. Neue Technik macht noch kein lebendiges Blog. Mir ist aber gerade wichtig, auch mal ein paar neue Sachen auszuprobieren.Wichtig ist mir beispielsweise die bessere Integration meiner Fotos. Ich habe bei blog.de dafür Geld bezahlt, dass das Blog werbefrei blieb. Das soll sich hier zunächst auch nicht ändern.

Warum ist es also so still geworden im alten Blog? Vieles hat sich seit 2006 geändert. Ich kann jetzt sehr viele Gründe dafür anführen, warum ich keine Zeit mehr zum Bloggen gefunden habe. Arbeitstechnische, familiäre und auch rein technische Gründe. Twitter ist so ein technischer Grund. Habe ich einen Teil meiner Arbeitszeit doch mal vor vielen Jahren damit verbracht, Nachrichten auf kurze Zeichenzahl zu trimmen, fiel mir mit twitter ein ideales Spielzeug in die Hände. Ich schreibe oft ausgehend von einem Satz, einem Gedanken. Es fasziniert mich auch, diesen möglichst kurz zu fassen. Was also früher  als Blogpost gestartet ist, hat sich jetzt häufig bei twitter wiedergefunden. Meine Faszination für Bilder hat teilweise Instagram mit seinen Kumpanen befriedigt. Der Drang zu schreiben wurde durch die zeitweilige Betreuung von neun Blogs bei der Arbeit begrenzt. Meine Familie erfordert mehr Zeit als beim Bloganfang was mich freut und es gibt noch eine Reihe weiterer Gründe, die es mir leicht machen würden, mit dem Bloggen aufzuhören.

Aber warum habe ich damals angefangen? Es ist die Lust am Schreiben. Ich habe nie […]